770 km sind es von Wien nach Bregenz, im übrigen 770 km sehr lohnende Kilometer inklusive Ausblicke auf Linz, Salzburg und Innsbruck sowie der schönen Arlbergstrecke. Ich hatte den Panoramaplatz direkt hinter dem Fahrer (im Neigetechnik-ICE), da macht eine Bahnfahrt durch die Alpen noch mehr Spaß.
In Bregenz bin ich ein bisschen am Bodensee entlanggelaufen, bevor ich mit einem Regionalzug weiter ins bayerische Lindau gefahren bin, dessen Bahnhof auf der Altstadtinsel man über den Bodenseedamm erreicht. Interessant an Bregenz und Vorarlberg im Allgemeinen ist, dass es mit dem Rest des Landes anscheinend nicht so viel zu tun hat: den Baustil der Häuser würde man eher in der Schweiz vermuten, dem Dialekt der Bewohner merkt man die alemannische Abstammung auch an. Mit dem „Österreichisch“, das man als Deutscher erwartet, hat das nicht viel zu tun.
Einen weiteren Sprachraum, den bayerischen, habe ich auf der Rückfahrt – quer durch das Allgäu, über München und Rosenheim wieder nach Salzburg – durchquert. Schöne Voralpenlandschaft bei traumhaftem Wetter genossen, Altstadtrundgang in Traunstein gemacht und jetzt ziemlich müde kurz vor Mitternacht wieder in Wien angekommen.
(dass mir die Deutsche Bahn wegen einer unnötigen Verspätung eine Fahrt über die Bahnstrecke Traunstein – Traunreut – die einzige Bahnstrecke in Bayern, die ich noch nie gefahren bin – verwährt hat, lasse ich an dieser Stelle unerwähnt. Ich wurde schon dafür kritisiert, dass ich in meinem Blog immer nur granteln würde)




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